SYSTEMARCHITEKTURSechs Ebenen mit klarer Übergabelogik
Die Trennung macht nicht nur sichtbar, wo eine Aussage entsteht, sondern auch, welches definierte Ergebnis jede Ebene an die nächste übergibt. So lässt sich ein Effekt fachlich der Schicht zuordnen, in der er tatsächlich entsteht.
01Daten
Historische Markt- und Preisdaten, Datenqualität, Herkunft und später die genaue Intraday-Reihenfolge.
Kernbestandteile: OHLCV, Herkunft, Zeitstempel; Version 1 auf Tagesdaten, Version 2 mit Minuten-/Tickdaten.
Übergabe an Forschung: versionierter Datenzustand.
02Forschung
Einheitliche Tests über Märkte und Oszillatoren sowie synthetische Kontrollreihen zur Einordnung.
Kernbestandteile: 60 Oszillatoren, Pivotstruktur, Kontrollreihen und einheitliche Testregeln.
Übergabe an Decision Core: dokumentierter Testbefund.
03Decision Core
Versionierte Regeln übersetzen Marktstruktur und Analysewerte in nachvollziehbare Entscheidungen.
Kernbestandteile: Richtung, Marktstruktur, Kontext, Filter und feste Regelversion.
Übergabe an Execution: regelbasierte Entscheidung bzw. Freigabe.
04Ausführung
Einstieg, Ziel, Stop, Break-even, Trailing, Reihenfolge, Kosten und Slippage gehören in eine eigene Ebene.
Kernbestandteile: Entry, Ziel, Stop, Break-even, Trailing, Intraday-Reihenfolge, Kosten und Slippage.
Übergabe an APS: definierter Ausführungspfad.
05APS Risk Layer
Positionsgröße, Sicherung, Warnzustände, Deeskalation und kontrollierter Wiederanlauf eines Plans.
Kernbestandteile: Positionsgrößenstufen, High-Watermark-Sicherung, Warn-/Stopzustände und Neustartlogik.
Übergabe an Nachweis: Risikozustand und zulässiges Exposure.
06Nachweis & Reporting
Datenstand, Regeln, Testbedingungen, Versionshistorie und bekannte Grenzen bleiben mit den Ergebnissen verbunden.
Kernbestandteile: Versionen, Testbedingungen, Datenherkunft, Grenzen und nachvollziehbare Ergebniswege.
Ergebnis: prüfbarer Ergebnis- und Audit-Trail.