Forschungs- und Referenzkern
- 94 reale Instrumente
- 60 Oszillatoren
- 5.640 systematische Einzeltests
- synthetische Kontrollgruppe
- Tagesdaten 2009–2025
Der Entwicklungsplan beginnt nicht mit neuen Funktionen, sondern mit einer kontrollierten Reproduktion des bestehenden Forschungsstands. Erst danach werden Intraday-Ausführung, Kosten, APS-Integration und zusätzliche Robustheitsprüfungen ergänzt. So bleibt nachvollziehbar, welcher Entwicklungsschritt welchen Effekt verursacht.
Der Ausgangspunkt ist kein leeres Konzept. Vorhanden sind ein breit getesteter Excel-Referenzkern, die über viele Jahre entwickelte APS-Risikosteuerung, historische Simulationen und Vergleichspfade sowie eine umfangreiche fachliche Dokumentation. Nicht vorhanden ist heute eine vollständig integrierte, intraday-realistische Produktionsplattform.
Jeder Schritt soll einen klaren Prüfgegenstand haben. Dadurch wird verhindert, dass mehrere Änderungen gleichzeitig eingeführt werden und anschließend nicht mehr erkennbar ist, welche davon ein Ergebnis verbessert oder verschlechtert hat.
Daten, Parameter, Rechenregeln und erwartete Ergebnisse werden als unveränderte Vergleichsbasis festgeschrieben.
Importwege, Vollständigkeit, Zeitstempel und Datenherkunft werden geprüft, bevor auf feineren Daten gerechnet wird.
Der bestehende Decision Core wird neu implementiert und Ergebnis für Ergebnis gegen den Referenzstand verglichen.
Die tatsächliche Reihenfolge von Kursmarken innerhalb eines Tages wird abgebildet, damit Ziel- und Stop-Ereignisse nicht aus Tagesdaten geschätzt werden müssen.
Realistischere Schutz- und Ausführungsregeln sowie Kommissionen und Slippage werden separat ergänzt und gemessen.
Der zusätzliche Beitrag der Risikoschicht wird gegen eine unveränderte Vergleichsvariante isoliert gemessen.
Regeln werden auf bislang nicht zur Entwicklung genutzten Daten und in fortlaufenden Vorwärtsfenstern geprüft.
Erst nach der fachlichen Stabilisierung werden Oberfläche, Schnittstellen, Hilfesystem und institutionelle Übergabeunterlagen vervollständigt.
Wenn an einem Handelstag sowohl ein Kursziel als auch ein Stopbereich berührt werden, reicht die Tageskerze allein nicht aus, um sicher zu wissen, welches Ereignis zuerst eingetreten ist. Genau diese Reihenfolge kann darüber entscheiden, ob ein hypothetischer Trade als Gewinn oder Verlust gewertet wird.
Strukturelle Entscheidungsvalidierung auf End-of-Day-Basis. Geeignet, um Konsistenz über Märkte und Analyseverfahren zu prüfen.
Intraday-Daten lösen die Ereignisreihenfolge zeitlich auf. Stops, Ziele, Break-even und Trailing können dadurch realitätsnäher simuliert werden.
Erst mit Ausführung, Kosten und Positionsgrößensteuerung entsteht eine belastbarere Aussage über den ökonomischen Verlauf.
Backtests und Vorwärtsprüfungen beantworten andere Fragen als reale Orders. Deshalb ist nach einer ausreichend definierten Version-2-Ausbaustufe ein professionelles Handels- und Forschungsbüro als zusätzliche Beweisebene vorgesehen. Die Live-Phase beginnt bewusst erst nach der methodischen Revalidierung und wird nicht als Ersatz dafür behandelt.
Bestehende Logik sichern und unabhängig nachbilden.
Reihenfolge, Stops, Kosten, Slippage und APS isoliert prüfen.
Out-of-Sample- und fortlaufende Vorwärtsprüfung.
Freigegebene Version mit realen Orders, Fills, Gebühren, Risiko- und Versionsprotokoll einsetzen.
Die Zeitleiste unterscheidet zwischen Datenhistorie und belegten Entwicklungsschritten. Die Datenbasis reicht bis 2009 zurück; die nachweisbare APS-Systementwicklung beginnt mit dem Risikomanager-Prototyp von 2013.
Historischer Datenzeitraum, auf dem der heutige Version-1-Referenzkern ausgewertet wurde.
Frühe Vorformen von High-Watermark-Trailing, Handelsfreigabe, Verlustserienstopp und hierarchischer Risikosteuerung sind dokumentiert.
Simulationen und Arbeitsmappen verbinden Stufen, High-Watermark-Systeme, Warnzustände, Drawdown-Auswertung und operative Steuerung.
Die APS wird in einer dreiteiligen TRADERS’-Coverstory öffentlich dokumentiert; aus demselben Zeitraum stammen mehrere Performancevergleiche.
Die Entwicklung reicht bis zu einer zentralisierten 16-Instrument-Fassung mit Portfolio-Perspektive.
Research Core, Decision Core, Execution, APS und Dokumentation werden als getrennte Schichten neu geordnet und für eine reproduzierbare Version 2 vorbereitet.
Ein Entwicklungsprogramm hängt von Datenqualität, technischen Entscheidungen, Ressourcen, Lizenzen, Sicherheitsanforderungen und den Anforderungen eines möglichen Partners ab. Deshalb werden weder ein exaktes Fertigstellungsdatum noch ein bestimmter Software-Stack als unverrückbare Produkteigenschaft dargestellt.
Definitionen zu Profitfaktor, Intraday, Slippage, Walk-forward, High-Watermark und weiteren Begriffen finden Sie im Glossar.