Median der Trefferquote
Anteil der positiv abgeschlossenen Trades. Über die Oszillatoren liegt die dokumentierte Bandbreite bei 60,19 bis 60,89 %. Die Trefferquote sagt allein nichts über die Höhe der Gewinne und Verluste aus.
Diese Seite beginnt deshalb nicht mit einem Spitzenwert, sondern mit der Testfrage. Danach folgen Kennzahlen, Kontrollgruppe, historische APS-Ergebnisse und die Grenzen des heutigen Forschungsstands. Jede Zahl wird so eingeordnet, dass sie nicht mehr leisten soll, als der zugrunde liegende Test tatsächlich hergibt.
Version 1 untersucht den Entscheidungskern auf Tagesdaten über zahlreiche Märkte und Analyseverfahren. Die Breite ist wichtig, ersetzt aber keine realistische Intraday-Simulation. Deshalb stehen die Kennzahlen immer zusammen mit ihrer Definition und ihrer methodischen Grenze.
Statt alles unter dem Etikett „validiert“ zusammenzufassen, unterscheidet die Website, ob ein Befund dokumentiert, historisch belegt, erneut zu prüfen oder erst als Entwicklungsziel vorgesehen ist.
Ergebnisse, Kennzahlendefinitionen und Grenzen des vorhandenen Strukturtests.
Historisch + dokumentiertMechanik, Entwicklungslinie und historische Vergleichspfade – mit klarer Trennung zur erneuten Prüfung.
Version 2Intraday-Reihenfolge, Kosten, APS-Integration und Vorwärtsprüfungen werden schrittweise ergänzt.
Version 1 untersucht einen regelbasierten Entscheidungskern auf historischen Tagesdaten von Januar 2009 bis Dezember 2025. Dabei werden 94 reale Instrumente aus elf Marktsegmenten mit 60 Oszillatoren nach derselben Grundlogik ausgewertet. Aus 94 × 60 entstehen 5.640 systematisch durchgeführte Einzeltests.
Der Zweck dieser Breite ist nicht, möglichst groß wirkende Zahlen zu produzieren. Sie soll zeigen, ob die beobachtete Struktur nur in einem einzelnen Markt oder mit einem einzelnen Analyseverfahren auftritt – oder ob sie über sehr unterschiedliche Instrumente und Oszillatorvarianten hinweg bestehen bleibt.
Eine auffällige Kennzahl kann aus echter Marktstruktur entstehen – oder aus der Konstruktion des Tests. Deshalb wurden die 94 realen Instrumente um sechs separat ausgewiesene synthetische OHLC-Kontrollreihen ergänzt und so zu einer einheitlichen Matrix aus 100 Kursreihen zusammengeführt. Die sechs Reihen stammen aus derselben Generatorfamilie, besitzen aber unterschiedliche Parameter für Trenddrift, Trendwechsel, Drift-Persistenz und Rauschen. Dadurch reichen sie von nahezu reinem Noise bis zu einem sehr persistenten Trendpfad. Diese Ausgestaltung ist bewusst gewählt, weil die untersuchte Version-1-Logik trendfolgend und nicht mean-revertierend ist.
Version 1: 94 reale Instrumente × 60 Oszillatoren = 5.640 reale Einzeltests; 6 synthetische Kontrollreihen × 60 Oszillatoren = 360 Kontrolltests. Zusammen: 100 Kursreihen und 6.000 Testkombinationen.
Die quantitativen Werte im unmittelbar angrenzenden Abschnitt sind – soweit sie nicht ausdrücklich als tatsächlich realisierte Live-Kontoergebnisse bezeichnet werden – historische, simulierte oder aus Backtests abgeleitete Research-Ergebnisse. Sie werden daher für Compliance-Zwecke als hypothetische Performance-Information behandelt.
Wesentliche Annahmen und Einordnung: Version 1 ist ein End-of-Day-Strukturtest und keine Simulation eines Kundenkontos oder einer Kontorendite. Für die Trefferverhältnis-Kennzahlen werden weder ein Startkapital noch eine Gewinn-Reinvestitionsannahme verwendet. Soweit ein konkreter historischer Vergleich nichts anderes ausweist, enthält die Version-1-Baseline keine Kommissionen, Slippage, Market Impact, Intraday-Ereignisreihenfolge, vollständige Stop-/Break-even-/Trailing-Logik oder APS-Vollintegration; Management- oder Performancegebühren werden nicht modelliert, weil kein verwaltetes Kundenkonto dargestellt wird.
Vorgeschriebener englischer Originalhinweis: Der folgende Wortlaut wird für die NinjaTrader®-Ecosystem-Compliance unverändert in der von NFA Rule 2-29(c)(1) vorgegebenen englischen Fassung wiedergegeben.
HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS HAVE MANY INHERENT LIMITATIONS, SOME OF WHICH ARE DESCRIBED BELOW. NO REPRESENTATION IS BEING MADE THAT ANY ACCOUNT WILL OR IS LIKELY TO ACHIEVE PROFITS OR LOSSES SIMILAR TO THOSE SHOWN. IN FACT, THERE ARE FREQUENTLY SHARP DIFFERENCES BETWEEN HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS AND THE ACTUAL RESULTS SUBSEQUENTLY ACHIEVED BY ANY PARTICULAR TRADING PROGRAM.
ONE OF THE LIMITATIONS OF HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS IS THAT THEY ARE GENERALLY PREPARED WITH THE BENEFIT OF HINDSIGHT. IN ADDITION, HYPOTHETICAL TRADING DOES NOT INVOLVE FINANCIAL RISK, AND NO HYPOTHETICAL TRADING RECORD CAN COMPLETELY ACCOUNT FOR THE IMPACT OF FINANCIAL RISK IN ACTUAL TRADING. FOR EXAMPLE, THE ABILITY TO WITHSTAND LOSSES OR TO ADHERE TO A PARTICULAR TRADING PROGRAM IN SPITE OF TRADING LOSSES ARE MATERIAL POINTS WHICH CAN ALSO ADVERSELY AFFECT ACTUAL TRADING RESULTS.
THERE ARE NUMEROUS OTHER FACTORS RELATED TO THE MARKETS IN GENERAL OR TO THE IMPLEMENTATION OF ANY SPECIFIC TRADING PROGRAM WHICH CANNOT BE FULLY ACCOUNTED FOR IN THE PREPARATION OF HYPOTHETICAL PERFORMANCE RESULTS AND ALL OF WHICH CAN ADVERSELY AFFECT ACTUAL TRADING RESULTS.
Die Kennzahl Trefferverhältnis ist dimensionslos. Sie wird als Anzahl der Gewinner ÷ Anzahl der Verlierer berechnet. Ein Wert von 1,0 bedeutet gleich viele Gewinner wie Verlierer; 1,5 bedeutet beispielsweise 1,5 Gewinner je Verlierer. Ein Wert unter 1,0 bedeutet entsprechend mehr Verlierer als Gewinner.
Über die 60 Oszillatoren liegt der Median der realen Marktdaten bei 1,5725. Die synthetische Kontrollgruppe liegt bei 0,6012. Von den 5.640 realen Einzeltests lag keiner unter 1,0; bei den Zufallstests lagen 346 von 360 unter 1,0.
Die reale Testmatrix und die Zufallsreihen liegen im dokumentierten Bestand auf unterschiedlichen Seiten der Neutralitätslinie 1,0.
Wie ist das einzuordnen?Das ist ein struktureller Befund des Version-1-Tests. Er ist kein Renditeversprechen und ersetzt keine intraday-realistische Ausführungsprüfung.
Anteil der positiv abgeschlossenen Trades. Über die Oszillatoren liegt die dokumentierte Bandbreite bei 60,19 bis 60,89 %. Die Trefferquote sagt allein nichts über die Höhe der Gewinne und Verluste aus.
Anteil der betrachteten Situationen, in denen die Regeln tatsächlich zu einem Trade führen. Die dokumentierte Bandbreite liegt bei 44,82 bis 48,31 %.
Über die 60 Oszillatoren schwankt der aggregierte Wert nur um 0,0485 Punkte – rund drei Prozent des Medians. Das zeigt geringe Abhängigkeit von einem einzelnen Oszillator, nicht die Unabhängigkeit aller Tests.
Im dokumentierten realen Testbestand liegt kein Einzeltest unter einem Trefferverhältnis von 1,0. Das ist eine Konsistenzbeobachtung des bestehenden Datensatzes, keine Garantie für neue Daten.
Die Zahl ist real und beschreibt die Breite der Testmatrix. Sie darf aber statistisch nicht so gelesen werden, als wären alle Tests voneinander unabhängig. Märkte korrelieren, Oszillatoren verwenden teilweise dieselben Preisdaten und Formelfamilien, und alle Tests teilen dieselbe Pivot- und Entscheidungsarchitektur.
Instrumente aus verwandten Marktsegmenten können ähnliche Bewegungen zeigen. Dadurch enthält die Rohzahl mehr Beobachtungen als tatsächlich unabhängige Informationsquellen.
Mehrere Analyseverfahren teilen Eingabedaten oder mathematische Familien. Eine geringe Streuung ist interessant, macht aus 60 Oszillatoren aber keine 60 vollständig unabhängigen Modelle.
Die gleiche Pivot- und Entscheidungslogik liegt allen Tests zugrunde. Genau das ist für die Konsistenzprüfung beabsichtigt – begrenzt aber die Interpretation als unabhängige Statistik.
In einem dokumentierten Vergleich aus dem Jahr 2019 wurde derselbe 81-Trade-Pfad einmal konventionell und einmal mit APS-Schutzlogik ausgewertet. Die Zahlen sind deshalb ein anschauliches Beispiel dafür, wie die APS in genau diesem Pfad gewirkt hat. Sie sind kein allgemeiner Leistungsnachweis.
Im konkreten Pfad lag das Endergebnis mit APS um 60,6 % höher.
Der monetäre Profitfaktor stieg in diesem Pfad um 11,7 %.
Der rekonstruierte Maximum Drawdown lag rund 5,0 % niedriger.
Version 2 soll die APS unter identischer Intraday-Ausführung, mit Kosten und unveränderter Vergleichsvariante erneut messen. Erst diese getrennte Prüfung kann ihren zusätzlichen Beitrag zum Gesamtframework belastbar quantifizieren.
Tagesdaten zeigen nicht automatisch, welche Marke innerhalb des Tages zuerst erreicht wurde. Diese Reihenfolge kann Ergebnis und Risikoverlauf verändern.
Kommissionen, Slippage und später gegebenenfalls Market Impact müssen in der Ausführungsprüfung realistisch berücksichtigt werden.
Die APS besitzt eine eigene historische Testbasis. Ihr inkrementeller Nutzen wird erst in Version 2 unter denselben Bedingungen isoliert.
Tests auf bislang nicht für Entwicklung und Regelgestaltung genutzten Daten sowie laufende Walk-forward-Prüfungen gehören zum nächsten Validierungsschritt.
Eine Zahl allein reicht für eine professionelle Bewertung nicht aus. Deshalb gehören zu einem wesentlichen Befund der verwendete Datenbestand, die geltenden Regeln, die Systemversion, die Testbedingungen und bekannte Einschränkungen. Ebenso muss erkennbar sein, ob ein Ergebnis nur historisch dokumentiert, bereits reproduziert oder noch Teil der nächsten Prüfphase ist.
Das Ziel ist nicht, jeden Leser mit interner Projektdokumentation zu überladen. Die öffentliche Ebene erklärt Bedeutung und Grenzen; eine vertiefte Dokumentation soll anschließend zeigen, wie der Befund technisch und fachlich entstanden ist.
Dokumentationsprinzip im Detail →Definitionen zu Profitfaktor, Intraday, Slippage, Walk-forward, High-Watermark und weiteren Begriffen finden Sie im Glossar.