Nachvollziehbarer Referenzprototyp
Excel 365 mit standardisierten Arbeitsblättern, zentraler Konfiguration und automatisierten Testläufen über Instrumente und Oszillatoren.
Der heutige Forschungsstand ist in einem nachvollziehbaren Excel-Prototyp dokumentiert. Version 2 soll die fachlichen Regeln in eine testbare Softwarearchitektur überführen. Dabei ist nicht der Name einer Programmiersprache das Produktmerkmal, sondern die Fähigkeit, Berechnungen unabhängig zu reproduzieren, Daten sauber zu verwalten und Änderungen kontrolliert zu versionieren.
Excel ist im heutigen Stand kein Makel, sondern die dokumentierte Referenz, in der Berechnungen und Testwege zellengenau nachvollzogen werden können. Der nächste Schritt besteht darin, diese Logik unabhängig neu zu implementieren und automatisch gegen den Referenzstand zu prüfen. Erst wenn beide Rechenwege unter identischen Daten und Regeln übereinstimmen, ist die Portierung fachlich belastbar.
Excel 365 mit standardisierten Arbeitsblättern, zentraler Konfiguration und automatisierten Testläufen über Instrumente und Oszillatoren.
Der gleiche Rechenweg wird in einem testbaren Softwarekern nachgebildet. Abweichungen werden nicht „wegkalibriert“, sondern einzeln erklärt und behoben.
Datenhaltung, Rechenkern, Tests, Oberfläche, API, Reporting und Dokumentation werden als getrennte, klar beschriebene Schichten aufgebaut.
Die konkrete Werkzeugwahl kann sich im Entwicklungsprozess ändern. Entscheidend sind die Funktionen, die jede Schicht zuverlässig erfüllen muss.
Historische Tages- und Intraday-Daten, Metadaten, Datenherkunft, Qualitätsmerkmale und Teststände werden strukturiert gespeichert.
Decision Core, Filter und Ausführungsregeln werden als klar abgegrenzte, automatisiert testbare Funktionen umgesetzt.
Reproduktion, Regressionstests, Kontrollgruppen, Belastungstests und spätere Vorwärtsprüfungen werden wiederholbar automatisiert.
Konfiguration, Teststeuerung, Analyse und Hilfetexte sollen ohne Eingriff in den Rechenkern bedienbar sein.
API-fähige Modulgrenzen sollen Daten, Ergebnisse oder Risikozustände an vorhandene institutionelle Infrastruktur übergeben können.
Versionen, Testprotokolle, Fehler, Warnungen, Datenherkunft und technische Dokumentation werden dauerhaft mitgeführt.
Eine Neuimplementierung ist erst dann vertrauenswürdig, wenn sie den vorhandenen Referenzstand mit identischen Daten und Parametern reproduziert. Das verhindert, dass beim Übergang in eine neue Technologie unbemerkt Regeln verändert oder Ergebnisse anders interpretiert werden.
Dieses Verfahren schafft außerdem eine belastbare Basis für spätere Erweiterungen: Neue Stops, Kostenmodelle oder APS-Funktionen können erst dann sinnvoll bewertet werden, wenn klar ist, dass der unveränderte Ausgangszustand korrekt nachgebildet wurde.
Im Zielbild kann künstliche Intelligenz insbesondere bei der Suche in Dokumentation, beim Erklären von Ergebnissen, bei Qualitätsprüfungen, der Entwicklerunterstützung oder einer späteren Benutzerhilfe eingesetzt werden. Die fachlichen Kernregeln bleiben jedoch versioniert und kontrolliert.
Damit wird KI nicht zum undurchsichtigen Entscheider. Eine Markt- oder Risikoregel muss weiterhin fachlich beschrieben, getestet und freigegeben werden können.
KI-Transparenz auf dieser Website →Für Version 2 ist derzeit ein Python-basierter Rechenkern mit relationaler Datenhaltung, Analyseoberfläche und API-fähigen Grenzen vorgesehen. Diese Werkzeuge passen zu Reproduzierbarkeit, Testautomatisierung und späterer Integration. Sie sind aber nicht als unveränderliche Käuferanforderung festgeschrieben. Wenn ein institutioneller Partner andere Betriebs-, Sicherheits- oder Infrastrukturvorgaben hat, muss die Architektur diese Anforderungen berücksichtigen können.